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Unterschiede zwischen Account-Based Sales (ABS) und Account-Based Marketing (ABM)

Account-based Sales (ABS) vs Account-based Marketing (ABM)
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Im Bereich der B2B-Strategien spielen ABS und ABM eine wichtige Rolle bei der Ansprache von Kunden mit hohem Wert. Entdecke einzigartige Ansätze und erfahre, wie sie zu Ergebnissen führen.

Definition und Zweck

Account-Based Sales (ABS) und Account-Based Marketing (ABM) sind zwei unterschiedliche Methoden innerhalb von B2B-Strategien, die auf hochwertige Kunden abzielen. ABS konzentriert sich auf personalisierte Verkaufsbemühungen, um mit bestimmten Kunden in Kontakt zu treten und Geschäfte abzuschliessen. ABM hingegen konzentriert sich auf personalisierte Marketingtaktiken, um Zielkunden zu gewinnen und zu pflegen.

Das übergreifende Ziel von ABS und ABM besteht darin, die Interaktionen mit hochwertigen Kunden zu priorisieren und zu personalisieren. Indem Unternehmen ihre Ansätze auf einzelne Kunden zuschneiden, können sie ihren Umsatz und ihre Kapitalrendite (ROI) maximieren. ABS zielt darauf ab, Abschlüsse zu sichern und sofortige Verkäufe zu generieren, während ABM sich auf den Aufbau langfristiger Beziehungen und die Förderung des Vertrauens der Zielkunden konzentriert.

Methodik und Taktik

Account-Based Sales wendet verschiedene Methoden an, um Kunden mit hohem Wert anzugehen. Dazu gehört die gezielte Ansprache, bei der Vertriebsmitarbeiter proaktiv bestimmte Kunden auf der Grundlage ihres potenziellen Werts kontaktieren. Eine personalisierte Kommunikation ist bei ABS ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Denn nur durch Personalisierung können die Vertriebsteams ihre Botschaften und Lösungen auf die individuellen Bedürfnisse und Probleme der einzelnen Kunden abstimmen. Darüber hinaus nutzt ABS massgeschneiderte Lösungen, wie zum Beispiel kundenspezifische Produktangebote oder Preispläne, um den Anforderungen der Zielkunden gerecht zu werden.

Account-Based Marketing hingegen nutzt verschiedene Taktiken, um mit hochwertigen Kunden in Kontakt zu treten. Die Kundensegmentierung ist eine Schlüsselstrategie im ABM, da sie eine Kategorisierung der Kunden auf Grundlage ihrer Merkmale und Bedürfnisse beinhaltet. Diese Segmentierung ermöglicht es Marketern, personalisierte Inhalte zu erstellen, die auf die einzelnen Segmente abgestimmt sind. Personalisierte Inhalte, wie zum Beispiel gezielte E-Mail-Kampagnen oder personalisierte Website-Erlebnisse, helfen dabei, die Aufmerksamkeit der Zielkunden zu gewinnen und sie während der gesamten Buyer's Journey zu betreuen. Darüber hinaus nutzt ABM Omnichannel-Engagement-Strategien, um ein konsistentes und kohärentes Messaging über verschiedene Kontaktpunkte hinweg zu gewährleisten, einschliesslich sozialer Medien, Veranstaltungen und Werbung.

Ausrichtung und Zusammenarbeit

Die wirksame Umsetzung von ABS- und ABM-Strategien erfordert eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Vertrieb und Marketing. Dies stellt sicher, dass die Botschaften und Taktiken beider Abteilungen konsistent sind und sich ergänzen. Die Abstimmung ermöglicht einen nahtlosen Übergang von Marketing Qualified Leads (MQLs) zu Sales Qualified Leads (SQLs) und sorgt für eine einheitliche Erfahrung bei den Zielkunden.

Die Zusammenarbeit zwischen Vertriebs- und Marketingteams strafft zudem die Prozesse und verbessert das Kundenerlebnis. Die Teams können Erkenntnisse austauschen, Ziele abstimmen und das Fachwissen des jeweils anderen nutzen, um das Umsatzwachstum zu fördern. Marketingteams können wertvolle Informationen und Einblicke liefern, um Vertriebsteams bei der Identifizierung hochwertiger Kunden zu unterstützen, während Vertriebsteams Feedback und Kundeneinblicke zurückspielen können, die dem Marketing bei der Verfeinerung der Botschaften und Taktiken helfen.

Messung und Bewertung

Sowohl ABS als auch ABM stützen sich auf wichtige Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) zur Erfolgsmessung. Bei ABS gehören zu den üblichen KPIs die Kundenakquisitionskosten (Customer Acquisition Costs, CAC), welche die Kosten für die Gewinnung neuer Kunden messen, sowie der Customer Lifetime Value (CLV), der den Gesamtumsatz schätzt, der mit einem Kunden während dessen gesamten “Kundenlebens” erzielt wird. Die Account Penetration ist ebenfalls eine wichtige Kennzahl bei ABS, da sie die Tiefe des Engagements und der Verkäufe innerhalb eines bestimmten Kunden-Accounts misst.

In ähnlicher Weise nutzt ABM KPIs, um die Effektivität personalisierter Marketingmassnahmen zu messen. Zu diesen KPIs zählen die Kundenbindung, die den Grad der Interaktion und des Interesses der Zielkunden misst, und die Konversionsrate - sie erfasst den Prozentsatz der Zielkunden, die den Verkaufstrichter durchlaufen. Kontinuierliche Bewertung und Anpassung sind sowohl bei ABS als auch bei ABM entscheidend, um die Ergebnisse zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit in dynamischen Märkten aufrechtzuerhalten. Durch die Analyse von Daten und Kennzahlen können Unternehmen verbesserungswürdige Bereiche ermitteln und datengestützte Entscheidungen zur Optimierung ihrer Strategien treffen.

Anwendungsbeispiele

Es gibt zahlreiche Beispiele für die Umsetzung von ABS- und ABM-Strategien in verschiedenen Branchen. So kann ein Softwareunternehmen ABS nutzen, um bestimmte Unternehmenskunden mit massgeschneiderten Lösungen und personalisierten Verkaufsgesprächen anzugehen. Durch das Verständnis der hoch spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse des einzelnen Kunden kann das Vertriebsteam effektiv aufzeigen, wie die Software konkrete Probleme lösen und einen Mehrwert bieten kann.

In einem anderen Beispiel könnte eine Marketingagentur ABM nutzen, um hochwertige Kunden im Gesundheitswesen zu gewinnen und zu pflegen. Durch die Segmentierung von Kunden auf Grundlage ihres Fachgebiets oder Standorts kann die Agentur personalisierte Inhalte erstellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Interessen der einzelnen Segmente eingehen. Dieser zielgerichtete Ansatz trägt dazu bei, die Agentur als vertrauenswürdigen Partner zu etablieren und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass langfristige Partnerschaften mit Gesundheitsorganisationen entstehen.

Fazit

In der sich ständig weiterentwickelnden Landschaft der B2B-Strategien erweisen sich ABS und ABM als leistungsstarke Instrumente für die Ansprache hochwertiger Kunden. Die personalisierten Ansätze und der Fokus auf den Aufbau von Beziehungen zu Grosskunden haben sich für Unternehmen als äusserst erfolgreich erwiesen. 

Durch die Abstimmung von Vertrieb und Marketing können Unternehmen effektiv mit Zielkunden in Kontakt treten und ihr Umsatzpotenzial maximieren. Mit den richtigen Strategien können Unternehmen Geschäfte abschliessen, langfristige Partnerschaften pflegen und letztlich das Wachstum in wettbewerbsintensiven Märkten fördern. 

Lass dir diese Chance nicht entgehen – nutze ABS und ABM, um dein Unternehmen voranzubringen und nachhaltigen Erfolg zu erzielen.
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