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Landing Page erstellen [Besucher zu Leads konvertieren] | BEE

Geschrieben von Markus Zweng | 13 Apr 2016

Wer wünscht es sich nicht: Viele wertvolle Leads. Wie wird aus dem Wunsch Wirklichkeit?

Nun, gewiss nicht, indem heute noch versucht wird, Leads über die Kaltakquise zu generieren. Denn die Zukunft gehört der der Digitalisierung, und wer sich dessen nicht bewusst wird, hat das Nachsehen.

Klar ist: Für keinen der Beteiligten, weder für dich als Unternehmen noch für deine potentielle Kunden ist die Kaltakquise heutzutage noch ein probates Mittel, um Neugeschäft zu generieren. Durch Kaltakquise fühlt sich der Kunde genervt und nur selten erreichst du mit dieser “Methode” du den richtigen Kunden zur richtigen Zeit mit den richtigen Inhalten. Deshalb spielen im Zeitalter von Inbound Marketing Landing Pages bei der Kundenakquise eine wichtige Rolle.

Was sind Landing Pages?

Eine Landing Page ist der Ort, auf dem deine Webseiten Besucher ihre Informationen Preis geben und über die sie deine Angebote herunterladen: Landing Pages sind als ein “Geben und Nehmen”.

Ziel einer Landing Page ist es, aus Website Besuchern Leads zu generieren.

Potentielle Kunden landen auf einer bestimmten, eigens für sie eingerichteten Seite, der Landing Page, die den Besucher dazu bringt, etwas zu kaufen oder ein Formular auszufüllen.

Je nachdem, was du verkaufen oder anbieten möchtest, eine Landing Page ist variabel anwendbar. Landing Pages kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn du ein neues Produkt, deine Dienstleistung oder einen neuen Service  anpreisen möchtest. Sie sollen den neuen potentiellen Kunden kurz und bündig von deinem Angebot überzeugen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um kostenpflichtige Produkte oder Services handeln, du kannst auch Premium Content, wie Webinare, eBooks oder Whitepaper anbieten. In bestimmten Branchen kann es auch sinnvoll sein, ein unverbindliches Beratungsgespräch anzubieten aber eine Richtofferte zu kalkulieren.

Wichtig ist, dass du dem potentiellen Kunden etwas gibst, das für ihn wertvoll ist. Nur so kannst du neue Leads gewinnen.

Nicht selten entscheidet sich auf der Landing Page, ob ein potentieller Kunde den Kontakt zu dir herstellt oder wieder in der Anonymität verschwindet. Aber nicht nur ein interessantes Angebot ist für eine gute Conversion ausschlaggebend. Damit deine potentiellen Kunden dir ihre Kontaktdaten mittels eines Formulars tatsächlich geben, solltest du jede einzelne Komponente deiner Landing Page auf dieses Ziel hin optimieren:

5 Must Haves einer Landing Page

Der Besucher, der auf deiner Landing Page “landet” weiss zumindest ungefähr, was er will. Dennoch bleiben dir nur wenige Sekunden, in denen du diesen Besucher für dich gewinnen kannst. Damit du den Besucher nicht verwirrst, sollte eine gute Landing Page eine klare Struktur aufweisen, der der Besucher ohne Schwierigkeiten folgen kann.

Die Zahnrädchen (Komponenten) müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um die bestmögliche Konversionsrate zu erzielen.

Ganz gleich, wie die Landing Page aufgebaut ist, die Regel lautet wie so oft: Weniger ist mehr. Klar strukturierte Seiten ohne grosse Ablenkungen führen den Besucher schneller ans Ziel.

Das solltest du beachten:

1. USP: Arbeite dein Alleinstellungsmerkmal systematisch aus und kommuniziere es richtig

Das Alleinstellungsmerkmal (USP) ist der wichtigste Teil einer Landing Page. Damit sprichst du den Kunden emotional an. Finde also heraus, was die Menschen mit deinem Produkt erreichen möchten. Wir kennen ja den berühmten Spruch: Der Kunde sucht keine Bohrmaschine, sondern er braucht ein Loch in der Wand.

Stelle dir die Frage: Was unterscheidet dich von deiner Konkurrenz?

Landing Pages leben von einer klaren Botschaft. In einem Satz sollte erklärt werden, worum es geht und warum man ein Produkt oder eine Serviceleistung unbedingt braucht. Im Durchschnitt hast du 4 Sekunden, um den Besucher vom Inhalt zu überzeugen. Wer den USP in den Vordergrund stellt, erhöht die Chance, innerhalb von 4 Sekunden den Klick zur Conversion zu erhalten.

Vergiss nicht, die Vorteile und Eigenschaften deines Angebotes zu beschreiben. Die Vorteile beziehen sich auf das Problem, das du für deinen potentiellen Kunden lösen möchtest. Die Eigenschaften beschreiben die Funktionen deines Angebotes.

  • Vorteile/Nutzen: Das macht es für dich (emotional)
  • Eigenschaften: Das habe ich für dich (emotional)

2. Bringe Bilder oder visuelle Elemente ins Spiel

Viel Text auf einer Landing Page ist tödlich. Dein potentieller Kunde entscheidet in wenigen Sekunden, ob das Angebot passt oder nicht. Niemand möchte erst einen Roman lesen, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. Visuelle Elemente, wie z.B. ein Erklärvideo zum Produkt oder Dienstleistung oder grafische Elemente, wie Bilder oder Infografiken, bringen Spannung und Farbe auf die Landing Page. Das Ganze bringt auch zusätzliche Vorteile, denn mit Infografiken kannst du komplexe Informationen zu deinem Angebot übersichtlich und ansprechend aufbereiten. Mit Videos kannst du komplizierte Prozesse leichter erklären. Qualitativ hochwertige Bilder lösen Emotionen aus.

Mit der visuellen Veranschaulichung deines Angebots hilfst du deinen Besucher, besser zu verstehen, worum es geht.

3. Gib deinen Landing Page Besuchern Sicherheit

Zeige, dass andere Menschen dein Angebot bereits nutzen, beispielsweise indem du Testimonials zu Wort kommen lässt. Denn wenn dein potentieller Kunde sieht, dass andere Kunden dein Angebot in Anspruch nehmen und dadurch einen positiven Effekt erlebt haben,erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Conversion.
Erkläre kurz undprägnant, was hinter deinem Angebot steht. So schaffst du Vertrauen und gibst deinen Interessenten das Gefühl, bei deinem Unternehmen gut aufgehoben zu sein.

4. Baue das Formular benutzerfreundlich auf

Für viele Besucher endet der Aufenthalt auf einer Landing Page beim Anblick des langen Kontaktformulars. Fakt ist, es gibt keine optimale Länge von Formularen. Es kommt immer darauf an, für welche Aktion es bestimmt ist. Mit einem kurzen Formular kannst du mehr Nutzer dazu bewegen, es auszufüllen. Zum Beispiel wenn du neue Kontakte für deine News gewinnen möchtest. Bei längeren Formularen werden nur die Nutzer angesprochen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit auch den nächsten Schritt ausführen werden. Sicherlich werden kurze Formulare schneller ausgefüllt. Letztendlich musst du entscheiden: Ist dir die höhere Conversion Rate mehr wert oder sind dir weitere Daten für die Nutzung im weiteren Verakufsprozess wichtig?

Überlege und teste aus, welche Angaben dich näher ans Ziel bringen. Ist ein Formular der erste Kontaktpunkt, sollte man sich auf das Erfragen der wichtigsten Informationen konzentrieren. Weitere Details können jederzeit nach der Konvertierung zum Lead ergänzt werden.

An dieser Stelle empfehle ich die Smart Forms von HupSpot.

5. Kreiere einen beeindruckenden Call to Action (CTA)

Jede optimierte Landing Page verfolgt nur ein Ziel: Den abschliessenden Klick auf den Call to Action zu erwirken. Mit Klick auf den CTA geht der Besucher den Schritt in den Conversion Funnel und du näherst dich dadurch dem Ziel, Leads zu Kunden zu konvertieren.

Die Farbe des CTA sollte im Kontrast zum generellen Design deiner Landing Page stehen. Dem Design eines CTA sind daher keine Grenzen gesetzt. Je auffälliger dieser auf der Landing Page erscheint, desto schneller erhascht er die Aufmerksamkeit des Betrachters.

Der CTA Button sollte genau unter dem Formular platziert sein.

Summa summarum:

Sei dir im klaren, dass der Besucher auf einer Landing Page kein Fall für die „Kaltakquise” mehr ist, sondern ein potenzieller Kunde, der sehr genau weiss, was er will.

Für effektives und erfolgreiches Inbound Marketing sind gute Landing Pages ein “Muss”. Mehr über Leadmanagement findest du hier.

Intelligente Tools helfen dir dabei, den Erfolg einer Landing Page zu steigern - und sie gezielt  auszuwerten. Auch beim A/B Testing leisten innovative Instrumente gut Dienste.

Für welches Tool du dich entscheidest, ist letztendlich egal. Wichtig ist, dass du genau weisst, welche Komponenten einer Landing Page entscheidend für deine Lead Generierung sind. Dann kannst du vermeiden, dass deine Besucher deine Website wieder spurlos verlassen - und sie stattdessen in Leads umwandeln, und später zu deinen Kunden.